Samstag, August 01, 2009

Serlesbahnen und Maria Waldrast

Unser heutiges Wanderziel waren die Serlesbahnen in Mieders und der Wallfahrtsort "Maria Waldrast". Nach dem Frühstück ging es mit dem Auto los, unterwegs noch ein kurzer Zwischenstopp beim Bäcker - morgen ist Sonntag und da gibt es keinen Brötchenlieferservice. Angekommen am Ziel großer Schreck - Malins Wanderschuhe fehlen. Also nochmal kurz zurück (sind zum Glück nur ca. 6 km) zum Jedlerhof und Wanderschuhe holen. Beim zweiten Anlauf fehlte dann nichts und so konnte es endlich losgehen. Mit der Serlesbahn von ca. 970 m ging es hinauf zur Bergstation auf 1680 m. Vorbei am Gasthof Koppeneck zu unserem Ziel, dem Wallfahrtsort "Maria Waldrast" (1641 m), einer Servitenklosterkirche aus dem 17. Jahrhundert. Der Weg war mit ca. einer Stunde angegeben und wurde von uns mit kurzer Rast nach ca. 1,5 Stunden erreicht. Da man den Ort auch über das Wipptal mit dem Auto erreicht, war dementsprechend viel los und die Gaststätte hoffnungslos überfüllt. Zum Glück hatten wir aber ausreichend "Rucksackverpflegung" dabei, so dass wir uns auf dem angrenzenden Spielplatz eine Bank suchten und speisten.

Auf dem Rückweg füllten wir unsere Plastikflaschen noch mit Wasser aus der Maria Waldrast Quelle, dem eine besonders heilvolle Wirkung nachgesagt wird. Tatsächlich waren dort Senioren mit dem Füllen von Kanistern beschäftigt - vielleicht werden die ja nun alle 100 Jahre alt. Weiter ging es über einen anderen Weg zur Ochsenhütte auf 1584 m, wo wir nochmal Einkehrten und uns an Kas'Preßknödelsuppe, Apfelstrudel und Kaiserschmarn stärkten.

Von dort aus ging es auf direktem Weg zurück zur Bergstation und mit der Sommerrodelbahn zurück ins Tal. Das heisst Yvonne in einem Schlitten, Malin und ich auf einem Schlitten und der Rucksack mit der Gondelbahn.
Die Abfahrt war überaus sportlich, ging teilweise im Slalom zwischen den Seilbahnmasten hindurch und dauerte fast 10 Minuten. Wenn man sich weiter oben im Text die Höhenmeter zwischen Tal- und Bergstation betrachtet, kann man sich ungefähr vorstellen wie lang die Abfahrt war.

Zum Abend haben wir mit Franz und Anita noch die Esel auf dem Jedlerhof gefüttert und ich habe mit Franz bei schönster Sicht in die Berge ganz in Ruhe eine Flasche Bier getrunken.

Das hier gezeigte Bild ist allerdings die Aussicht von der Ochsenhütte auf den Patscherkofel.

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Donnerstag, Juli 30, 2009

Bergeralm im Wipptal

Der gestrige Grillabend ging doch etwas länger und somit haben wir uns heute wieder einen Tag zum Ausruhen gegönnt. Ziel unseren heutigen Ausflugs war die Bergeralm in Steinach am Brenner im benachbarten Wipptal. Die Zufahrt erfolgt entweder über die Brenner-Autobahn oder die Brenner-Bundesstrasse, wobei wir uns für letzteres entschieden hatten - einfach wegen der Landschaft und nicht zuletzt auch um die Maut zu sparen. Die Talstation der 8er-Gondelbahn befindet sich direkt unter einer riesigen Brücke der Brenner-Autobahn, so dass die Gondelseile direkt unter ihr hindurchgehen. Von dort ging es hinauf zur Bergeralm auf 1600 m. Die vielen Schneisen durch den Wald lassen erahnen, dass dort auch im Winter ordentlich was los ist.

Direkt von der Bergstation ging es dann los zum "Bärenbachl" - einer Wasser- und Erlebniswelt, welche mit einem Lehrpfad über Flora und Fauna das Leben in der Alpenregion beschreibt und in einer Art Wasserspielplatz endet. Leider war dies in den Flyern und Werbeprospekten nicht weiter beschrieben, so dass wir Malin aufgrund von Mangel an Handtüchern und Wechselsachen etwas bremsen mussten. Trotzdem hatten wir alle unseren Spass und auch Eltern können dabei wieder zu Kindern werden. ;-)

Unsere verspätetes Mittagessen haben wir in der Berger-Alm eingenommen - einer echt urigen Tiroler Berghütte. Die Speisekarte nur vom Umfang der einer Jausenstation, ein kühles Hefeweizen, ein herrlicher Blick ins Tal und das allgegenwärtige Läuten von Kuhglocken lädt zur totalen Entspannung ein. Zum Nachtisch gab es eine Riesenportion Kaiserschmarn, der sogar der Malin geschmeckt hat. Zum Nachmittag bewölkte sich der Himmel dann stark, bei der Abfahrt ins Tal blies der Wind ganz schön um die Gondeln und als wir wieder in unserem Quartier ankamen fing es dann an zu regnen. Das Abendessen gab es heute aus der eigenen Küche und den Tag beendete eine Partie "Der bunte Würfel".

Entsetzt sind wir über die Meldungen von unserer Lieblingsinsel Mallorca. Da stellt sich einem die Frage, was solche Leute mit derartigen Aktionen bezwecken wollen und wo ist man überhaupt noch sicher?

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