Samstag, Oktober 31, 2009

Kai allein zu Haus - Tag 4

Ursprünglich wollten die Handwerker heute auch zum Bauen kommen, aber durch den Feiertag haben sie sich kurzfristig umentschieden. Ich war darüber auch nicht ganz böse, weil ich von gestern sowieso noch genug Dreck wegzuräumen hatte. Frühstück gab es bei Vater nebenan zusammen mit meinem Bruder Seppel und dessen Frau Susi. Gegen 10.30 Uhr kam Seppel dann auf meine Baustelle und bot mir seine Hilfe an, "wenn noch bischen was zu machen sei". Okay dachte ich... dann lass uns gleich die Badtür samt Sturz rausnehmen. Gesagt getan... anderthalb Stunde später war das Werk vollbracht.

Wo früher eine Badtür war... klafft heute ein grosses Loch. Aber es soll ja dort demnächst eine neue Tür mit DIN-Maßen rein, also daher auch der Aufwand. Den Rest des Tages habe ich dann mit Aufräumen und Putzen verbracht. Am Nachmittag habe ich meine Mädels noch per Bildtelefon kontaktiert. Die liefen gerade mit einem Bollerwagen durch ein Naturschutzgebiet.

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Freitag, Oktober 30, 2009

Kai allein zu Haus - Tag 3

Endlich Wochenende... doch für heute haben sich meine Handwerker angekündigt. Gegen 07.30 Uhr waren die beiden da, kurze Einweisung und los auf Arbeit. Ausser ein paar kleineren Vorgängen und Anfragen war der Tag ganz erfolgreich. Immerhin habe ich zwei mittlere Tk-Anlagen verkauft. Wieder zu Hause angekommen war ich echt erstaunt, was meine beiden Handwerker in der kurzen Zeit schon alles erledigt hatten. Die nächsten Gipskartonplatten waren geklebt und die Treppe war auch schon fast fertig verkleidet.

Dann hiess es um 17.00 Uhr Auto packen für die anstehende Eisdisco im Freizeitzentrum HAINS in Freital. Pünktlich losgefahren war ich trotzdem zu spät da. Irgendwie hatten alle heute noch ihre Einkäufe zu erledigen und so glich Freital einem einzigen Stau. Zur Krönung funktionierte mein CD-Player mal wieder nicht. Na wenigstens hat mich mein Notebook nicht im Stich gelassen.

Unterstützung hatte ich wie auch vergangene Woche wieder vom kleinen Kevin. Ihm scheint es Spass zu machen und vielleicht kann ich ihn ja ein bischen anlernen. Auf der Rückfahrt habe ich nochmal mit Yvonne telefoniert und bin dann auf ein Feierabendbier zu meinen Eltern.

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Donnerstag, Oktober 29, 2009

Kai allein zu Haus - Tag 2

Der Tag begann mit Verzögerung. Irgendwie hatte ich gestern Abend vergessen den Wecker zu stellen - normalerweise macht das immer Yvonne bzw. ist Malin unser Wecker. Aber so ganz allein... jedenfalls war es schon kurz nach 07.00 Uhr als ich das Licht der Welt erblickte. Auf Arbeit erwartete mich ein volles Mailpostfach und jede Menge unerledigter Kram.

Wieder zu Hause hatte ich noch das Eine oder Andere vorzubereiten für den morgigen Einsatz meines Trockenbauers. Schliesslich will ich die Abwesenheit meiner beiden Damen nutzen, damit es auch im Haus wieder mal etwas vorwärts geht. Also habe ich wieder Wände mit Untergrundbinder gestrichen, damit die nächsten Gipskartonplatten geklebt werden können.




Dann habe ich für die Beleuchtung im Flur noch ein paar Elektrokabel verlegt...







...und zum Schluss noch die Treppe verpackt, um diese vor Verunreinigung beim Bauen zu schützen. Das Abendessen musste ich mir selbst zubereiten und dann habe ich noch eine dreiviertel Stunde (Flatrate sei Dank) mit Malin und Yvonne telefoniert. Nun heisst es aber ins Bettchen gehen, denn der morgige Tag wird auch wieder lang und ich habe mir viel vorgenommen.

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Mittwoch, Oktober 28, 2009

Kai allein zu Haus

Nachdem ich gestern mit meinen Mädels nach Kühlungsborn gefahren bin, um beide in die Kurklinik zu bringen - hiess es heute Abschied nehmen. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man noch nie so lang voneinader getrennt war und plötzlich die nächsten vier Wochen allein verbringen soll. Der Tag begann um 06.15 Uhr, weil das Frühstück schon um 07.00 Uhr ist.

Gegen 08.00 Uhr war ich mit Yvonne und Malin im Kinderclub zur Einweisung und um 09.00 Uhr waren wir schon am Strand. Das Wetter war nicht so toll - Nieselregen und leichter Wind. Malin war das aber egal - zum ihrem Geburtstag hätte ich ihr aber schon besseres Wetter gegönnt. Danach ging es zur Untersuchung und
zur Festlegung der Therapien.

Nun war auch schon Mittag und nach der Mittagsruhe sind wir noch ins Zentrum von Kühlungsborn um wenigstens mit Malin noch zusammen Kaffee zu trinken und ihr einen Eisbecher zu spendieren. Noch schnell ein paar Bilder und dann hiess es wirklich Abschied nehmen und ich setzte mich ins Auto um die fünf Stunden Heimfahrt anzutreten. Wenn ich mir so überlege, dass ich diese Tortour noch vor 10 Jahren jedes Wochenende auf mich genommen habe, so bin ich heute davon nicht mehr begeistert.

Gegen 21.15 Uhr war ich dann wieder in der Heimat und noch kurz bei meinen Eltern.

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Donnerstag, Oktober 15, 2009

In Mohorn da war Holzaktion...

Heute mal ein Nachtrag von vergangenen Tagen. Ich musste meinen Keller vom Holz leer räumen, da dieses in der doch etwas feuchten Umgebung angefangen hat Schimmelpilze zu bilden. Bevor daraus gesundheitliche Schäden entstehen, habe ich mich entschlossen - das Holz muss raus. Aber was macht man mit 8 m³ Holz, wenn man keinen Platz hat? Also mal ringsum alle Leute befragt, die auch einen Ofen haben und siehe da... mein Kollege - der Barthi - war nicht abgeneigt. Mein Nachbar Mülli bot sich an, die Ladung nach Mohorn zu fahren. Es sind immerhin zwei volle Hängerladungen geworden. Somit haben die Barthels nun im Winter ein warmes Haus und ich ein Problem weniger.



So wie auf dem oberen Bild sieht Altfranken im Winter aus. Nichts Besonderes mag der Eine oder Andere denken - nur ist das Bild vom 15. Oktober 2009. An diesem Tag hatte ich zum ersten Mal nach dem Sommer die Schneeschippe wieder in der Hand...