Mittwoch, November 30, 2011

VPN vom iPhone zur FRITZ!Box

Heute hatte ich mal wieder eine solche Situation, in welcher ich unterwegs ein paar Dateien benötigte und diese zu Hause auf dem Server lagen. Doch wie von unterwegs da rankommen. Einige könnten jetzt sagen: Dein Arbeitgeber propagiert doch gerade die "Telekom Cloud". Klar, aber die hat leider nur 25 GB. Die Netzwerkfestplatte zu Hause hingegen mindestens das 10-fache.
Also kurz gegoogelt und die Lösung gefunden. Die komplette Anleitung dazu gibt es hier.

Nun kann ich von außerhalb auf mein Heimnetzwerk zugreifen und selbst die FRITZ!APP Fon funktioniert nun von unterwegs. So ganz nebenbei kann man nun auch sicher seine Mails an öffentlichen WLAN's abrufen - ohne Gefahr zu laufen, dass da einer mitliest.



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Dienstag, November 22, 2011

Urlaub in der Region

...so lautet eine Textzeile im Song "Urlaub in Deutschland" von Rainald Grebe (Link) und das habe auch ich mir letzte Woche zum Vorbild genommen. Ich hatte ein paar Tage frei und so konnte ich mit meiner Familie mal wieder etwas unternehmen.

Die Woche begann mit einer Fahrt in den Dresdner Zoo. Der letzte Besuch liegt gut und gern schon zwei Jahre zurück, so dass es für uns die eine oder andere Neuigkeit zu sehen gab.





Am nächsten Tag waren wir zusammen mit Opa Karli im Museum für Volkskunst und am Donnerstag habe ich mit Malin ein kleine Tour durch Dresden unternommen. Los ging es per Straßenbahn von zu Hause bis nach Blasewitz zum Schillerplatz. Von dort per Fuß über's Blaue Wunder und mit der Standseilbahn zum Balkon Dresdens - dem Luisenhof. Auf dem Rückweg kurzer Zwischenstopp bei McDonalds und weiter zu Fuß durch den Waldpark bis zum Universitätsklinikum, weil wir dort noch einen Arzttermin hatten. Mit dem Bus fuhren wir danach wieder Richtung Altfranken.





Am Freitag fuhren wir nach Moritzburg um uns die Ausstellung zum Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" (Link) anzuschauen. Wir hatten uns auf mehr Andrang eingestellt, doch von Schlangenbildung vor dem Schloss keine Spur. Also ran an die Kasse, Karte gekauft und los gings.



Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch/tschechisch) gehalten und gibt einen detaillierten Einblick in die Entstehung des Filmes und die Probleme, welche es während des Drehs zu meistern gab. Weiterhin kann man die Originalkostüme bewundern und auch einige Requisiten. Für Fans des Films ist die Ausstellung absolut empfehlenswert.



Im Übrigen kann man Karten auch im Vorfeld bei Eventim ordern und muss sich damit im Falle von mehr Besuchern nicht in der Schlange vor der Kasse anstellen.

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Die schönsten Tage des Jahres

...begannen für uns in den frühen Morgenstunden des 25. August. Um ca. 04.30 Uhr liess mich Yvonne aus dem Schlaf hochfahren um mir ganz aufgeregt mitzuteilen, dass sie einen Blasensprung hatte. Eigentlich war der geplante Geburtstermin unserer zweiten Tochter der 23. September gewesen. Es sollte also auch diesmal schon eher losgehen.

Ich also völlig schlaftrunken den Rettungswagen gerufen (Anmerkung: Da das Kind nicht in Beckenendlage war, sollten wir auf ärztliche Anweisung hin im Fall des Falles so vorgehen!), meine Eltern informiert damit Malin nicht allein zu Hause ist und für Yvonne die noch fehlenden Sachen eingepackt. In der Zwischenzeit kam dann meine Mutter zu uns um Malin abzuholen und auch der Rettungswagen ließ nicht lange auf sich warten. Yvonne wurd nun auf einem Transportstuhl die Treppe hinunter getragen und ab ging es für sie in's Freitaler Krankenhaus. Ich fuhr mit dem Auto hinterher. In der Klinik angekommen war Yvonne schon angeschlossen am Wehenschreiber und so konnte ich mich daran machen noch verschiedene Einverständniserklärungen und Formulare auszufüllen. Gegen 06.30 Uhr kam dann eine Anästhesistin um die weitere Vorgehensweise zum bevorstehenden Kaiserschnitt zu besprechen. Um 07.45 Uhr wurde Yvonne in den OP Saal gerollt, damit pünktlich um 08.00 Uhr die Operation beginnen konnte.



Für mich war die ganze Angelegenheit auch äußerst aufregend, kannte ich OP-Säale doch bisher nur aus diversen Arztserien im TV. Vor dem OP-Saal wurde ich vom Chefarzt der Kinderklinik förmlich "an die Hand genommen", angewiesen mir die OP-Kleidung anzuziehen und ihm zu folgen. Der ganze Prozess von Beginn der Operation bis unsere Tochter entbunden war dauerte gefühlt keine fünf Minuten. Sofort wurde das Baby in's Wärmebett gelegt und zurück auf die Entbindungsstation gebracht. Für Yvonne war es um so schmerzlicher, dass sie die Kleine nur gezeigt bekam.

Ich folgte dem Kind und durfte ihm nun endlich seinen Namen geben: Meeri Annika.

Die nun folgende Untersuchung zeigte, dass Meeri ihre bisherige Bleibe lieber noch behalten sollen. Die Atmung funktionierte noch nicht in vollem Umfang, so dass sie an die sogenannte CPAP-Beatmung angeschlossen wurde. Dies sollte nun bis zum Mittag so bleiben, dann wollte man sehen ob Meeri es schafft allein zu atmen oder in Erwägung gezogen werden sie in das Uniklinikum nach Dresden zu verlegen. Als der Arzt mir dies erzählte, waren sofort wieder alle Erinnerungen zur Geburt von Malin da - obgleich ich gestehen muss, dass ich es diemal nicht ganz so schlimm fand wie sechs Jahre zuvor.

In der Zeit bis zum Mittag schaute ich bei Yvonne vorbei, welche inzwischen aus dem OP in den Narkose-Aufwachraum gebracht worden war und auf mich wartete. Sichtlich erschöpft von der Operation wollte sie nun auch wissen wie es unserem Kind geht und war sichtlich enttäuscht, dass sich das Schicksal zu wiederholen scheint. Zurück in der Kinderklinik wurde ich von der anwesenden Kinderärztin über den weiteren Verlauf informiert und der hieß Verlegung in die Uniklinik. Der Säuglingstransport war bereits angefordert und so blieb mir vorerst nur zu arrangieren, dass Yvonne die kleine Meeri wenigstens nochmal sehen kann.



Am späten Nachmittag fuhr ich dann gemeinsam mit Oma Karin in die Kinder-Intensivstation (ITS) der Uniklinik und ließ mir vom diensthabenden Arzt die ganze Problematik nochmal erklären. Das ganze war also eine reine Vorsichtsmaßnahme und weniger bedenklich als vermutet. Da fiel mir dann doch ein Stein vom Herz. In einem solchen Moment allein am Bett seiner eigenen Tochter zu stehen, ihr die kleine Hand zu halten und Mut zuzusprechen fühlt man sich auf der einen Seite sehr einsam und traurig - auf der anderen aber wie der stärkste Papa der Welt. Am nächsten Vormittag fuhr ich dann wieder in die Klinik um Meeri etwas von der elterlichen Nähe zu geben und zu zeigen, dass sie nicht allein ist auf der großen bösen Welt ist. Dabei wurden natürlich auch Fotos und Videos gemacht um Yvonne ihr Baby zu zeigen. Diese Zeit war für mich sehr anstrengend - pendelte ich ja nun zwischen zwei Krankenhäusern hin und her.



Am folgenden Tag - mittlerweile Samstag - bekam Yvonne einen Krankentransport nach Dresden um Meeri endlich in den Arm zu nehmen. Ein großartiger und überwältigender Moment, welcher die Strapazen der letzten Tage vergessen ließ. Das gleiche hatten wir dann nochmal am Sonntag - zwar diesmal nur per Taxi aber immerhin. Im Arztgespräch erklärte man uns, dass Meeri eigentlich von der ITS auf eine "normale" Station verlegt werden könne, was dann am Montag mit der Rückverlegung nach Freital passieren sollte. Dort bekam Yvonne dann ein Mutter-Kind-Zimmer und verbrachte die folgende Woche im Freitaler Krankenhaus.



So hatte ich zu Hause noch genügend Zeit, noch anstehende Aufgaben auszuführen, den Haushalt auf Vordermann zu bringen und mich mit Malin auf den Einzug unseres neuen Familienmitglieds vorzubereiten. Voller Freude holten wir Yvonne und Meeri am 05.09.2011 zu uns nach Hause. Das Stillen bzw. Flasche geben funktionierte von Anfang an sehr gut und auch die Mengen, welche Meeri trinkt sind im Gegensatz zu Malin mehr als zufriedenstellend.



Mittlerweile hat sie sehr gut zugenommen, ist schon ein kleines Stück gewachsen und ist einfach umschrieben auffällig unauffällig. So richtig Schreien tut sie nur, wenn sie Hunger hat bzw. nach der Mahlzeit das Bäuchlein drückt. Die Abstände zwischen den Mahlzeiten werden mittlerweile auch kürzer, so dass wir mit unserem kleinen Wonneproppen rundum zufrieden sind. Die große Schwester Malin zeigt im Übrigen auch keine Anzeichen von Eifersucht und kümmert sich auch rührend um die Kleine.



Zum Schluss noch ein Wort an alle, welche der schon zum zweiten Mal ausgefallenen "Pullerparty" nachtrauern... Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben! Wir werden das auf alle Fälle mit Euch nachholen.

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