Sonntag, Juli 31, 2011

Wann wird's mal wieder richtig Sommer?

"Der Juli 2011 hat fünf Freitage, fünf Samstage und fünf Sonntage. Das passiert nur einmal alle 823 Jahre." Diese Aussage wird schon seit Wochen durch sämtliche Facebook-Profile gepostet und ist an und für sich totaler Blödsinn. Warum lässt sich hier nachlesen.

Aber mal ehrlich... Haben wir dieses Wetter zur Zeit wirklich verdient? Hätte da bei fünf Wochenenden nicht mal ein ordentliches Sommer-Wochenende drin sein können? Ganz Europa schwitzt und wir machen den Ofen an!

So fiel auch dieses Wochenende wieder buchstäblich ins Wasser und ich fuhr am Samstag mit Malin ins Hallenbad ELBAMARE im benachbarten Stadtteil Gorbitz. Logisch dass wir dort nicht die Einzigsten waren, die bei dem Mistwetter etwas Spaß suchten. Während es Draußen ununterbrochen regnete, planschten wir im angenehm warmen Wasser, rutschten um die Wette und übten Schwimmen.


Heute hatte Yvonne die Idee mal dem Hygiene-Museum einen Besuch abzustatten. Hintergrund: Malin fragt uns schon seit Tagen mit Büchern der Reihe "Wieso? Weshalb? Warum?" Löcher in den Bauch. Also kurz gegoogelt und dabei entdeckt, dass es für genau diese Fragen ein Kindermuseum zum Thema "Die fünf Sinne" gibt. Da wir spät gefrühstückt hatten, machten wir uns in der Mittagszeit auf den Weg und waren erstaunt, wieviel Leute mal wieder die gleiche Idee hatten wie wir. Nachdem wir kurz an der Kasse anstehen mussten und unsere Garderobe abgelegt hatten konnte es losgehen. Doch vor dem Kindermuseum die nächste Schlange und ein Schild an der Tür.


Die Ausstellung an sich ist für Kinder sehr schön gestaltet. Alle fünf Sinne Hören, Sehen, Schmecken, Fühlen und Riechen werden anschaulich und spielerisch vermittelt. Malin hatte ihren Spass (siehe Foto). In der Dauerausstellung konnte sie dann noch sehen, welche Größe Babys in den jeweiligen Monaten während der Schwangerschaft haben, wie eine Nabelschnur aussieht oder ein menschliches Skelett. Faszinierend fand sie auch die gläserne Frau, die überdimensionale Fruchtfliege und ein mit Pocken befallenes Gesicht. Originalton: "Ihhh das sieht ja eklig aus Papa. Hast Du sowas auch schon mal gehabt?"


Nach dem Museumsbesuch statteten wir dem Wirthaus zum Goldenen M (McDonalds) noch einen Besuch ab. Eigentlich auch nur, weil es dort einen Indoor-Spielplatz gibt...


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Mittwoch, Mai 11, 2011

Museumstag

Heute sollte es laut Wetterbericht erstmals seit Beginn unseres Urlaubs einen Wetterwechsel geben. Am Morgen wurden wir noch von Sonne bei leicht bewölktem Himmel geweckt, doch die drückende Schwüle kündigte bereits an, dass es da bestimmt noch ein Gewitterchen geben wird. So entschlossen wir uns zum Frühstück einen Museumstag einzulegen.



Über Prospekte und Flyer hatten wir uns ja diesbezüglich schon informiert und entschieden uns, dem Agrarmuseum im Dorf Mecklenburg einen Besuch abzustatten. In diesem Museum erfährt man eine Menge über die Feldwirtschaft des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein Großteil der Ausstellung ist der Zeit der Motoren- und Traktoren Stationen (MTS) sowie den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) gewidmet. So erkannten Yvonne und ich viele Dinge, welche wir zuletzt in unserer Kindheit sahen. Im Außenbereich des Museums konnte man dann noch eine ausreichende Anzahl an Traktoren, Pflügen, Drillmaschinen usw. bewundern. Sogar ein Flugzeug der Interflug Agrarflieger steht in der Ausstellung.



Nach dem Argrarmuseum entschlossen wir uns zu einem Besuch des Kuriosen Muschelmuseums. Der Eintrittspreis - 2,50 EUR - gleich wie im Argrarmuseum, doch für einen einzigen Ausstellungsraum von höchstens ca. 20 m² meiner Meinung nicht angemessen. Zu sehen gab es unterschiedlichste Arten von Muscheln in kuriosen Formen und Farben - mehr nicht.



Das Mittagessen nahmen wir Bio-Imbiss in der Alten Feuerwehr in Damshagen ein. Dort gibt es nur fleischloses Essen und das Gemüse kommt ausschliesslich aus Bio-Anbau. Gut geschmeckt hat es und mittlerweile kam auch die Sonne wieder raus, so dass wir unseren Ausflug weiter fortsetzten. Wir fuhren nochmal nach Boltenhagen um Einzukaufen und durch den Ort zu Bummeln. Natürlich bekamen meine Mädels auch ein Eis und so schlenderten wir nochmal am Strand entlang.

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