Donnerstag, Mai 12, 2011

Der letzte Urlaubstag



Heute war nun schon unser letzter Urlaubstag. Wir entschlossen uns noch einmal mit dem Auto Richtung Lübeck zu fahren. Mit der Autofähre setzten wir am Priwall nach Travemünde über und da gerade die Sonne schien und wir die vielen kleinen Fischerboote sahen, entschlossen wir uns hier zu bleiben. Das Auto stellten wir in der Nähe vom Hafen ab und schlenderten los.



In Travemünde findet von Heute an bis Sonntag die Geburtstagsfeier anlässlich 100 Jahre "Passat" statt. Dabei handelt es sich nicht um ein Fahrzeugmodell aus dem Hause Volkswagen, sondern um eine Viermastbark (Segelschiff). Die Hansestadt Lübeck rettete das Schiff 1959 vor dem Abwracken, gab ihm einen festen Liegeplatz an der Travemündung und stellte es unter Denkmalschutz. Heute sind die 56 Meter hohen Masten ein Wahrzeichen Travemündes.



Der ganze Ort war also in einer Art Volksfeststimmung bzw. in Vorbereitung zum großen Fest. Allerlei Imbissbuden, mobile Cocktailbars, Schmuck- und Klamottenstände und sogar Wahrsagerinnen: Wir verbrachten also fast den ganzen Tag dort und fuhren erst am späten Nachmittag zurück. Im Quartier angekommen hatte Yvonne keine recht Lust mehr noch etwas zu unternehmen und so machte ich mich mit Malin auf, um noch ein paar Geocaches zu suchen.

Den einen Cache (GC27DK9) haben wir ohne Weiteres gefunden, den Zweiten (GC2V1N6) leider nicht. Dafür bot der Strand eine reiche Ausbeute an Muscheln. Zurück im Quartier fingen wir dann an unsere Koffer und Taschen wieder zu packen, denn Morgen geht es zurück nach Hause.

Fazit. Es war ein sehr schöner Urlaub - schönes Quartier, super Wetter, tolle Strände.

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Mittwoch, Mai 11, 2011

Museumstag

Heute sollte es laut Wetterbericht erstmals seit Beginn unseres Urlaubs einen Wetterwechsel geben. Am Morgen wurden wir noch von Sonne bei leicht bewölktem Himmel geweckt, doch die drückende Schwüle kündigte bereits an, dass es da bestimmt noch ein Gewitterchen geben wird. So entschlossen wir uns zum Frühstück einen Museumstag einzulegen.



Über Prospekte und Flyer hatten wir uns ja diesbezüglich schon informiert und entschieden uns, dem Agrarmuseum im Dorf Mecklenburg einen Besuch abzustatten. In diesem Museum erfährt man eine Menge über die Feldwirtschaft des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein Großteil der Ausstellung ist der Zeit der Motoren- und Traktoren Stationen (MTS) sowie den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) gewidmet. So erkannten Yvonne und ich viele Dinge, welche wir zuletzt in unserer Kindheit sahen. Im Außenbereich des Museums konnte man dann noch eine ausreichende Anzahl an Traktoren, Pflügen, Drillmaschinen usw. bewundern. Sogar ein Flugzeug der Interflug Agrarflieger steht in der Ausstellung.



Nach dem Argrarmuseum entschlossen wir uns zu einem Besuch des Kuriosen Muschelmuseums. Der Eintrittspreis - 2,50 EUR - gleich wie im Argrarmuseum, doch für einen einzigen Ausstellungsraum von höchstens ca. 20 m² meiner Meinung nicht angemessen. Zu sehen gab es unterschiedlichste Arten von Muscheln in kuriosen Formen und Farben - mehr nicht.



Das Mittagessen nahmen wir Bio-Imbiss in der Alten Feuerwehr in Damshagen ein. Dort gibt es nur fleischloses Essen und das Gemüse kommt ausschliesslich aus Bio-Anbau. Gut geschmeckt hat es und mittlerweile kam auch die Sonne wieder raus, so dass wir unseren Ausflug weiter fortsetzten. Wir fuhren nochmal nach Boltenhagen um Einzukaufen und durch den Ort zu Bummeln. Natürlich bekamen meine Mädels auch ein Eis und so schlenderten wir nochmal am Strand entlang.

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Dienstag, Mai 10, 2011

Strandwanderung



Heute planten wir eine Strandwanderung durch die Wohlenberger Wiek. Bei Maxe's Minishop auf dem Zeltplatz gegenüber wurden heute Morgen drei Brötchen mehr gekauft - für das Wanderpicknick. Den Rucksack gepackt marschierten wir los nach Osten in Richtung Beckerwitz/Hohen Wieschendorf immer am Strand entlang bzw. mit den Füssen durch's Wasser.



Die Ostsee ist hier so flach, dass man 50 Meter und mehr ins Wasser hineinlaufen kann, ohne nasse Waden zubekommen. Immer wieder tauchten Sandbänke auf und machten die Wanderung zu einer echten Aqua-Erlebnistour. Den Kopf immer mit Blickrichtung Meeresgrund wurde auch noch die eine oder andere Muschel gefunden.



Unser Picknick machten wir nach dem Campingplatz "Liebeslaube", am Ende der Steilküste. In der Nähe befand sich noch ein Geocache (GC2V1MH), welcher von mir erfolgreich gehoben wurde. Zurück ging es wieder Richtung Westen über die Steilküste und nach kurzer Eis-Pause in der Strandgaststätte "Schwalbennest" zum Campingplatz Niendorf - natürlich wieder am Wasser entlang bzw. durch's Wasser.



Am späten Nachmittag fuhren wir nochmal nach Klütz und machten einen Spaziergang zur Klützer Windmühle - einer echten Holländerwindmühle - nur leider ohne Dach und Flügel. Dieses lag heruntergehoben auf dem Hof und wartet auf die Rekonstruktion. Dort haben wir dann gleich zu Abend gegessen und die herrliche Aussicht genossen.

Auf dem Rückweg haben wir am Wohlenberger Anleger noch einen Geocache (GCR5VA) gehoben. Der Anleger wurde in den Jahren 1977/78 errichtet und diente in der Zeit der DDR in erster Linie zur Verschiffung von landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere Kartoffeln, in die Sowjetunion. Die Mole besaß auch eine strategische Funktion. Da sich der Anleger in Grenznähe zur damaligen BRD befindet, wäre dieses Objekt für militärische Auseinandersetzung genutzt worden.

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Montag, Mai 09, 2011

Hansestadt Wismar (HWI)



Heute haben wir bei bestem Wetter - also dem mittlerweile gewohnt wolkenlosem Himmel, Sonnenschein und angenehmen 26 °C - einen Ausflug nach Wismar gemacht. Das Auto parkten wir (ohne Parkgebühren!) am alten Hafen in der Nähe des Wassertores. Am Hafenbecken angekommen gingen wir sofort an Bord eines Schiffes und machten eine einstündige Hafenrundfahrt. Der Wismarer Hafen ist nicht sehr groß - es gibt keinen Containerhafen, keine Passagierterminals für Kreuzfahrtschiffe und dergleichen - trotzdem war der Tour interessant und kurzweilig.



Weiter ging es mit einem kleinen Stadtbummel durch Wismar. Eher zufällig kamen wir dabei am Friseursalon von Jörg Zecher vorbei - leider hatte der Montags geschlossen. Also gingen wir weiter durch viele hübsche kleine Gassen in Richtung Marktplatz. Das Mittagessen nahmen wir im Brauhaus am Lohberg ein. Das Essen war gut und das Bier schmeckte.



Die Mädels hatten nun keine Lust mehr durch die Stadt zu laufen. So beschlossen wir zurück zum Quartier zu fahren und nochmal an den Strand zu gehen. Die Wohlenberger Wiek zeigte sich Heute von ihrer traumhaften Seite. Der Strand war heute bestimmt gute 50 m breit. Das Wasser durch die geringe Wassertiefe schon angenehm warm lockte doch und so wagten Malin und ich den Sprung in die kalte Ostsee. So verbrachten wir den Rest des Tages am Meer.

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Sonntag, Mai 08, 2011

Let's Go To The Beach



Heute waren wir wieder am Strand. Diesmal am gleichen Abschnitt wie am Donnerstag. Wir mieteten uns einen Strandkorb und verbrachten den Tag am Meer. Leider blies der Wind heute wieder etwas stärker, so dass sich das Sandburgen bauen und am Wasser sein auf wenige Minuten beschränkte. Die meiste Zeit verbrachten wir hinter der Strandmuschel bzw. im Strandkorb.

Am Abend haben wir gemütlich auf dem Balkon unseres Appartements gesessen, gegrillt und Postkarten an die Lieben zu Hause geschrieben. Morgen wollen wir der Hansestadt Wismar einen Besuch abstatten, eventuell eine Schifffahrt machen und Jörg Zecher im Friseursalon Fristyler besuchen.

P.S. An Schifffahrt mir drei F werde ich mich nie gewöhnen können.

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Samstag, Mai 07, 2011

Sommer, Sonne, Sonnenbrand



Vom heutigen Tag gibt es nichts Bemerkenswertes zu berichten. Wie im letzten Posting schon angekündigt haben wir einen Strandtag eingelegt. Das Auto parkten wir wieder auf dem großen Parkplatz in Boltenhagen (...der per Internet überwacht wird...) und machten uns zu Fuß auf in Richtung Strand. Ab Höhe der Gaststätte "Deichläufer" passte dann meinen Damen alles (Toilette nicht zu weit weg usw.) und so mieteten wir uns einen Strandkorb, in dem wir dann den Tag bis zum frühen Abend verbrachten. Für mich hiess das Schwerstarbeit, denn Malin will den ganzen Tag beschäftigt werden. Also machten wir uns ans Sandburgenbauen. Ich meine Sandburgen bauen kann jeder und so versuchten wir uns an einer Schildkröte (welche hoffentlich auf dem Foto auch zu erkennen ist) und einer ägyptischen Pyramide.



Nachher ging es noch schnell in den Supermarkt - welcher übrigens täglich geöffnet ist, also auch am Sonntag. Zum Abendessen wollten wir eigentlich in die Gaststätte "Ostseewelle" im angrenzenden Niendorf, aber sowohl Umfeld als auch Speisekarte sahen wenig appetitlich aus. So entschlossen wir uns wieder für "A Modo Mio" - den Italiener schräg gegenüber unseres Quartiers.

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Donnerstag, Mai 05, 2011

Tag am Meer



Wir scheinen mit dem Wetter in unserem Urlaub wahrlich Glück zu haben. Wieder wurden wir heute Morgen von Sonnenschein und wolkenlosem Himmel geweckt. Beim Frühstück planten wir den Tag und entschieden uns für ein Fahrradtour. Also schnell alle Sachen zusammengepackt, die Fahrräder auf's Autodach montiert und los ging es nach Redewisch - einem Ortsteil von Boltenhagen. Dort starteten wir unsere Tour immer entlang der Küste in Richtung Weiße Wiek.



Malin schlug sich anfangs ganz gut - verlor aber dann später die Lust. Da zwicken die Beine, da ist der Untergrund nicht richtig oder Mama und Papa fahren zu schnell. Immer wieder andere Quengeleien, so dass wir die Tour dann abbrachen und uns am Strand einen Strandkorb mieteten. Dort verweilten wir dann ein paar Stunden, suchten Muscheln am Strand und waren sogar schon mal mit den Füßen im Wasser. Zum Mittag gab es ein Fischbrötchen vom nahegelegenen Imbiss.



Auf dem Rückweg zum Auto gönnten wir uns in Boltenhagen noch ein Eis. So radelten wir dann zum Ausgangspunkt zurück, montierten die Fahrräder wieder auf dem Autodach und kehrten nach kurzem Zwischenstop im Supermarkt zu unserer Ferienwohnung zurück. Nun sind wir schon ganz gespannt auf das Wochenend-Wetter, was ja laut Bericht noch besser werden soll.


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Mittwoch, Mai 04, 2011

Timmendorfer Strand

Entgegen den Prognosen der Meteorologen begrüsste uns der heutige Tag wieder mit wolkenlosem Himmel und Sonnenschein. So beschlossen wir den Museumstag zu verschieben und wählten uns als Ziel den Timmendorfer Strand. Dieser liegt in Schleswig-Holstein am westlichen Teil der Ostseeküste. Ich selbst war dort vor mehr als 15 Jahren das letzte Mal - damals während meiner Abi-Abschlussfahrt noch mit gletscherblauem Trabant 601.



Unser eigentliches Ziel war das SEALIFE - ein Süß- und Meerwasser-Aquarium direkt am Timmendorfer Stand. Dort gab es zahlreiche Meeresbewohner aus heimischen und entfernteren Gewässern zu sehen. Die persönlichen Favoriten von Malin waren die Meeresschildkröte und die Seepferdchen - weil bei letzteren nämlich die Papas die Babys austragen. Wieder was gelernt...



Nachher bummelten wir noch etwas durch den Ort. Das persönliche Fazit war, dass Timmendorfer Strand seine Glanzzeiten wahrscheinlich während der Zeit des Kalten Krieges hatte und ziemlich viel "Schicki-Micki" beherbegt. Uns jedenfalls gefallen die Ostseebäder in Mecklenburg-Vorpommern besser.



Die Rückfahrt erfolgte über Travemünde und den Priwall - eine etwa drei Kilometer lange Halbinsel an der Travemündung im Osten Schleswig-Holsteins. Dort nimmt eine Autofähre PKW's und Kleintransporter an Bord und befördert sie auf die jeweils andere Seite.



Nach dem Abendessen im Quartier bin ich zusammen mit Malin noch einmal zum Strand um nach Muscheln und Hühnergöttern zu suchen. Dabei haben wir diesen schönen Sonnenuntergang fotografiert.

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Dienstag, Mai 03, 2011

Wellness im Wonnemar



So wie auf dem Foto begrüßte uns der heutige Tag. Um so mehr verwunderte uns ein Anruf meiner Oma, welche ganz aufgeregt berichtete, dass es in der Heimat schneit. Zugegeben - wir hatten am Morgen noch Temperaturen von kühlen 7 °C - aber das Thermometer schaffte es immerhin noch auf 13 °C.

Nach dem Frühstück brachen wir auf nach Wismar, denn wir wollten ja heute dem Erlebnis- und Wellnessbad "Wonnemar" einen Besuch abstatten. Dort angekommen entschieden wir uns für das große Paket - also Spaßbad, Gesundheitsbereich und Sauna. Der Bereich des Spaßbades begeistert vor allem Fans von Wasserrutschen. Einige davon waren mir allerdings zu heftig - also Kategorie "schwarz" und dann bei meinem Gewicht - das gibt ordentlich Geschwindigkeit. Kraft = Masse * Beschleinigung...



Im Gesundheitsbereich erwarteten uns dann mehrere Solebecken und der Saunabereich war der größte, den ich jemals in einer derartigen Einrichtung erlebt habe. Da hätte man gut und gern den ganzen Tag darin verbringen können, aber mit Malin ist das natürlich nicht ganz so einfach. Da wird der Kleinen schnell langweilig in der Sauna, wenn sie mal 10 Minuten still sitzen soll und vor allem leise sein soll. Zum Abschluss wurde noch mehrmals gerutscht und dann war alles wieder gut.



Am späteren Nachmittag fuhren wir nochmal nach Boltenhagen. Yvonne brauchte noch ein paar Sachen aus der Apotheke und lockte uns mit einer Einladung zum Eisessen. Im Kurpark auf der Freiluftbühne spielte eine tschechische Kapelle typisch tschechische Hits alá "Drei weiße Birken" usw. und Malin fiel sofort auf, dass einer der Musikanten Saxophon spielte. Das gleiche wie die Tante Susi...



Nachher gingen wir nochmal zum Strand um nach Muscheln, Hühnergöttern und Bernstein zu suchen. Das alles bei immer noch strahlend blauem Himmel ohne ein einziges Wölkchen. Für morgen sagen die Wetterfrösche erstmal Bewölkung an. Da werden wir wohl mal die nahegelegenen Museen erkunden.


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Montag, Mai 02, 2011

Bummel durch Boltenhagen

Der Tag begann heute mit ein paar Wolken am Himmel, welche sich im Lauf des Vormittags verzogen. Nach dem Frühstück ging es mit dem Auto nach Boltenhagen. Der Wind blies immer noch ziemlich heftig, so dass sich der Ausflug zur Seebrücke und zum Strand auf wenige Minuten beschränkte. Auf der Ostseeallee - so quasi in zweiter Reihe - war es windgeschützt doch etwas angenehmer. Das nebenstehende Bild zeigt den strahlend blauen Himmel über Boltenhagen - vermag aber nicht den nun fast böigen Wind zu vermitteln.

Nach einem kurzen Einkaufsstop bei Aldi & Co fuhren wir wieder zurück zum Quartier. Mit Mittagessen versorgten wir uns an einer "Fischbude" am Ortseingang von Wohlenberg. Frisch geräucherter Fisch hat eben was. Den Nachmittag verbrachten wir in und um unser Quartier. Die Mädels waren auf dem Spielplatz und am Meer Muscheln suchen und ich habe eine kleine Runde mit dem Fahrrad gedreht.

Für morgen haben wir uns einen Besuch im Freizeitbad Wonnemar in Wismar vorgenommen. So langsam stellt sich Urlaubsfeeling ein...

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Samstag, November 07, 2009

Kai on Tour

Auf den Tag heute habe ich mich die ganze letzte Woche gefreut. Malin und Yvonne haben mich um 08.30 Uhr in meiner Pension abgeholt. Mit dem Auto ging es dann auf direktem Weg nach Warnemünde zum Alten Strom. Es war herrlich in der Morgensonne bei frischer Meeresluft über die noch fast Menschenleere Promenade zu spazieren. Weiter ging es dann zum Fischmarkt, welchen wir natürlich nicht verliessen ohne ein frisches Fischbrötchen zu Essen. Im Anschluss sind wir an Bord auf ein Fahrgastschiff von "Käpp'n Brass" zur Großen Hafenrundfahrt. Dabei haben wir uns in einer Stunde den Rostocker Hafen erklären lassen.

Dann sind wir gemütlich am Alten Strom zurück gelaufen und haben uns in ein paar Boutiquen umgesehen. Mit dem Auto ging es dann zurück nach Kühlungsborn und nach kleiner Stärkung in einer Fischkneipe nochmal an den Strand zum Drachensteigen. Leider war heute absolute Flaute und so war die Premiere des Drachen keine Wirkliche. Mal sehen ob es morgen besser klappt.

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Mittwoch, Oktober 28, 2009

Kai allein zu Haus

Nachdem ich gestern mit meinen Mädels nach Kühlungsborn gefahren bin, um beide in die Kurklinik zu bringen - hiess es heute Abschied nehmen. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man noch nie so lang voneinader getrennt war und plötzlich die nächsten vier Wochen allein verbringen soll. Der Tag begann um 06.15 Uhr, weil das Frühstück schon um 07.00 Uhr ist.

Gegen 08.00 Uhr war ich mit Yvonne und Malin im Kinderclub zur Einweisung und um 09.00 Uhr waren wir schon am Strand. Das Wetter war nicht so toll - Nieselregen und leichter Wind. Malin war das aber egal - zum ihrem Geburtstag hätte ich ihr aber schon besseres Wetter gegönnt. Danach ging es zur Untersuchung und
zur Festlegung der Therapien.

Nun war auch schon Mittag und nach der Mittagsruhe sind wir noch ins Zentrum von Kühlungsborn um wenigstens mit Malin noch zusammen Kaffee zu trinken und ihr einen Eisbecher zu spendieren. Noch schnell ein paar Bilder und dann hiess es wirklich Abschied nehmen und ich setzte mich ins Auto um die fünf Stunden Heimfahrt anzutreten. Wenn ich mir so überlege, dass ich diese Tortour noch vor 10 Jahren jedes Wochenende auf mich genommen habe, so bin ich heute davon nicht mehr begeistert.

Gegen 21.15 Uhr war ich dann wieder in der Heimat und noch kurz bei meinen Eltern.

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